Bausteine der Montessori-Pädagogik

pinktowerGrundlegend ist die achtsame Haltung des Pädagogen in der Beziehung zum Kind und das Vertrauen in dessen Fähigkeiten und Ressourcen. Das Kind als "Baumeister seiner eigenen Entwicklung" bestimmt und gestaltet seinen eigenen Weg selbst. Der begleitende und unterstützende Erwachsene übt sich dabei in Geduld, Beobachtung und entwicklungsgeleitetem Handeln.

  • In der "Vorbereiteten Umgebung" findet das Kind Zugang zu den verschiedenen Lernbereichen Tägliches Leben, Sinneserziehung, Sprache, Lesen, Mathematik und Kosmische Erziehung. Die spezifischen Eigenschaften des Montessori-Materials ermöglichen sinnerschließendes, logisches und aufbauendes, aber auch kreatives Lernen.
  • Der Grundsatz "Hlif mir, es selbst zu tun" beinhaltet auch die Möglichkeit, Fehler zu machen. "Lob und Tadel" - die Fehlerkontrolle - findet das Kind durch die Antwort des Materials. So wird es zunehmend selbstständig und unabhängig von der Wertung durch andere Personen.
  • Das Prinzip der "Freien Wahl" fördert die Motivation und das Interesse für bestimmte Lerninhalte. Durch eigenständiges Auseinandersetzen mit dem Material, mit Neugier, Entdecken und Erforschen vermittelt sich das Kind wie von selbst Erkenntnis und Erfahrung.
  • Lerninhalte werden durch Übung und Wiederholung in Konzentration gefestigt. Kinder können diese Lerneigenschaften in entspannter und kindgerechter Lernatmosphäre ohne Stress und Leistungsdruck entwickeln.
  • In Einzellektionen wird dem Kind das Material bei Bedarf demonstriert. Ordnung am Arbeitsplatz und einfache soziale Regeln führen das Kind zu äußerer und innerer Ordnung.
  • Das Kind beobachten heißt, ihm zur richtigen Zeit die richtigen Lernangebote zu machen.
  • Der achtsame Umgang mit sich selbst, dem Material, der Ordnung, dem anderen, erschließt Achtung vor dem Leben.
    Freude am Lernen bedeutet auch Freude am Leben.
  • Leben in autonomer und sozialer Verantwortung.

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