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Aktuelles zum Schutz vor dem Corona-Virus an den bayerischen Schulen

Vom Bayerischen Staatminister für Unterricht und Kultus wurde mit Datum 13. November 2020 ein Schreiben über unsere Schulleitungen per Newsletter an die Eltern verteilt. Zusätzlich können Sie >>hier das Schreiben aufrufen und lesen.

Wie geht es weiter mit unserer Montessori-Schule in Berg?

Seit dem Jahr 2003, dem Gründungsjahr der Schule, hat die Montessori-Vereinigung Hof. e.V. die Trägerschaft über unsere Freie Montessori-Volksschule. Anfangs in Leupoldsgrün, befindet sich unsere Schule seit dem Schuljahr 2005/2006 im Schulgebäude der ehemaligen Teilhauptschule in Berg. In jedem Schuljahr wuchsen wir um eine Jahrgangsstufe und seit dem Schuljahr 2012/2013 ist bei uns auch möglich den Mittleren Schulabschluss abzulegen.

Unser immer größer werdender Raumbedarf konnte über viele Jahre mit der Gemeinde Berg und dem Bürgermeister Peter Rödel gelöst werden. Allerdings hat ein Schulgebäude nur endlich viele Räume, so dass nach intensiver Vorarbeit zwischen Schule, Vorstand und unserem Architekten im Februar 2017 der Förderantrag für den Kauf des Hochtraktes der Schule in Berg, dessen Teilsanierung und einen Anbau mit Mensa und Fachräumen in einer geplanten Höhe von ca. 3 Millionen Euro bei der Regierung von Oberfranken eingereicht wurde, denn ohne Fördermittel ist ein Projekt in dieser Größe nicht zu stemmen.

Der Förderbescheid, der spätestens ein Jahr nach Einreichung erwartet wurde, erreichte uns dann endlich am letzten Schultag im Juli 2020 in digitaler Form (postalisch in der ersten Augustwoche), also nach über drei Jahren Bearbeitungszeit. Zu diesem Zeitpunkt schränkte die Corona-Pandemie das weltweite Leben ein und unsere Regierung stützte die deutsche Wirtschaft mit Milliarden-Beträgen. Unser Architekt schätzte die seit dem Einreichen des Förderantrags erwarteten Kostensteigerungen für uns auf ca. 35% ein, für die zwar Fördermittel beantragt werden können, aber die Bewilligung/Ablehnung mit Einzelentscheidungen erfolgt. Auch müssen wir befürchten, dass durch die enormen Kosten durch die Corona-Pandemie die Fördergelder erst sehr spät ausbezahlt werden würden. In dieser Zeit muss der Verein ein Bankdarlehen zur Zwischenfinanzierung der Fördergelder nutzen, das aber immerhin tilgungsfrei ist und somit nur Zinsen bezahlt werden müssen. Sobald Fördergelder fließen können (Teil-)Tilgungen erfolgen.

Während der Sommerferien bekam der Vorstand unseres Trägervereins das Angebot, dass ein Teil des vor ca. acht Jahren sanierten Schulgebäudes in Schwarzenbach/Wald genutzt werden könnte. Nach dessen Besichtigung durch Vorstand und Mitarbeiter der Schule wurde ein Konzept zum weiteren Vorgehen erarbeitet, bei dem auch Eltern und Mitarbeiter befragt wurden.

Am 11. September 2020 wurde der damals aktuelle Sachstand in einer Mitgliederversammlung präsentiert und mit den anwesenden Mitgliedern über Vor-/Nachteile und ein mögliches weiteres Vorgehen diskutiert. Es gab folgende Beschlüsse:

  • Die Nutzung des Schulgebäudes Schwarzenbach am Wald wird weiterverfolgt und Zahlen, Daten, Fakten werden zu einer weiteren Mitgliederversammlung aufbereitet.
  • Bei dieser Mitgliederversammlung wird entschieden ob in Berg gebaut und saniert wird oder das Schulgebäude in Schwarzenbach am Wald gemietet wird.

Auf der folgenden Mitgliederversammlung wurde über verschiedene Varianten für den Schulstandort informiert und anschließend darüber diskutiert:

  • Neubau und Sanierung Altbau in Berg
  • Nur Neubau, zunächst kein Erwerb des Altgebäudes Berg
  • Sanierung Altbau, zunächst kein Neubau in Berg
  • Teilsanierung Altbau, zunächst kein Neubau in Berg
  • Miete Schulgebäude Schwarzenbach/Wald

Die Mitgliederversammlung stimmte anschließend für „Sanierung Altbau, zunächst kein Neubau in Berg“. Außerdem wurde der Vorstand ermächtigt, einen Vertrag mit dem Architekten zu schließen, den Bauantrag zu stellen, Ausschreibungen zu erstellen und Angebote einzuholen.

INFO-ABEND

Aufgrund der Corona-Situation muss unser geplanter Info-Abend am 12.11.2020 leider entfallen.
Die bereits angemeldeten Interessenten werden per Mail über die weitere Vorgehensweise informiert.

Am Donnerstag, den 12. November 2020 findet ab 19:00 Uhr unser Informationsabend für interessierte Eltern/Schüler statt (für Flyer >>>hier klicken). Voranmeldungen bitte an: infoabend@montessorischule-hof.de

Corona-Ampel im Landkreis auf Stufe „rot“ -> neue Regeln ab 26.10.2020

Die folgenden genannten Informationen stammen von der Seite des Landkreises Hof >>hier klicken


Welche Regeln gelten nun für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Hof?

  • Es dürfen sich maximal zwei Hausstände oder fünf Personen privat (bei Anlässen wie Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern) oder im öffentlichen Raum treffen
  • Eine Maskenpflicht gilt im Unterricht an allen Schulen sowie Hochschulen
  • Ab 22 Uhr gilt eine generelle Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen (ausgenommen die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen oder mitnahmefähigen nichtalkoholischen Getränken)sowie ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen
  • Weiterhin gilt: dort, wo Menschen dichter und länger zusammen sind, gilt eine Maskenpflicht. Beispielsweise auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten (insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann), Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten oder bei Tagungen

2. Ab wann gelten die Regeln?

  • Die Regelungen treten entsprechend der Verordnung des Freistaates am morgigen Montag (26.10.2020) in Kraft.

3. Wie lange werden die verschärften Regelungen gelten? 

  • Die Regelungen werden nicht automatisch in dem Moment aufgehoben, in dem der Wert von 50 auf 100.000 unterschritten wird. Der Landkreis muss sieben Tage in Folge unter dem Grenzwert liegen, erst dann gilt die Vorgaben der Stufe gelb.

 

 

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Die Freie Montessori-Volksschule Berg/Oberfranken ist eine staatlich genehmigte Volksschule (Grund- und Hauptschule) mit Offener Ganztagsschule unter der Trägerschaft der Montessori-Vereinigung Hof e.V. Seit dem Schuljahr 2012/2013 ist möglich, bei uns den Mittleren Schulabschluss zu erwerben!

Über uns

Wir sind eine Privatschule mit einem Haupteinzugsgebiet von Stadt und Landkreis Hof. Ein Einstieg in unsere Schule ist nicht nur in die erste Klasse, sondern auch in höhere Klassen möglich.

"Hilf mir, es selbst zu tun!" steht in der Montessori Pädagogik für den Erziehungsgrundsatz dem Kind zu helfen, selbstständig zu werden.

Das Grundprinzip der Montessori-Pädagogik besteht darin, die Schüler in einer vorbereiteten Umgebung, die ihrem Entwicklungstand angemessen ist, Themen selbstständig anhand von didaktischem Lernmaterial erarbeiten zu lassen. "Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren." (Maria Montessori)

 

Montessori-Pädagogik

Ein reformpädagogisches Bildungsangebot, das sich unmittelbar am Kind orientiert und konsequent die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt.

 

Das erste Montessori-Kinderhaus wurde bereits 1907 in Rom von Maria Montessori gegründet. Ihr zu Ehren trägt diese Pädagogik ihren Namen.
Montessori-Pädagogik wird heute in vielen Kinderhäusern und Schulen und in fast allen Ländern der Erde angeboten. Montessori-Pädagogik ist seit vielen Jahrzehnten erprobt und bewährt.

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"Hilf mir, es selbst zu tun"

Prinzipien der Montessori-Pädagogik sind:

  • das Kind in seiner Persönlichkeit achten, es als ganzen, vollwertigen Menschen sehen
  • seinen Willen entwickeln helfen, indem man ihm Raum für freie Entscheidungen gibt; ihm helfen, selbstständig zu denken und zu handeln
  • ihm Gelegenheit bieten, dem eigenen Lernbedürfnis zu folgen, denn Kinder wollen nicht nur irgendetwas lernen, sondern zu einer bestimmten Zeit etwas ganz Bestimmtes (sensible Phasen)
  • ihm helfen, Schwierigkeiten zu überwinden statt ihnen auszuweichen

Freie Arbeit

.. ist das Kernstück der reformpädagogischen Bildung Montessoris. Die Kinder wählen nach eigener Entscheidung, womit sie sich beschäftigen. Das Montessori-Material, die kindgerechte Darstellung der Angebote und die gute Beobachtungsgabe des Erziehers helfen dem Kind dabei, sich für ein Angebot zu entscheiden.

Dann bestimmt das Kind weitgehend selbst den Arbeitsrhythmus und die Beschäftigungsdauer und auch, ob es allein oder mit einem Partner arbeiten, spielen oder lernen möchte.

Diese freie Entscheidung führt zu einer Disziplin, die von innen kommt und nicht vom Erzieher gemacht wird. Jeder Besucher, der nicht mit der Montessori-Pädagogik vertraut ist, bewundert diese ruhige und entspannte Arbeitsatmosphäre in der Freiarbeit nach Montessori.

Die Montessori-Erzieher

... verstehen sich als Helfer zur Entwicklung selbstständiger Persönlichkeiten. Zur rechten Zeit sind ihre Worte und ihre Konsequenz gefragt. Sie sind sehr flexibel. Mit Geduld erklären sie den Gebrauch der Montessori-Materialien und unterstützen die Kinder, damit umzugehen. Sie bringen das Kind auch in Beziehung zur Ordnung in ihrer Umgebung.

Integration von Leben und Schule

Eine lebendige Schule zu sein bedeutet, dass die Verbindung von Realität und schulischen Lerninhalten hergestellt und gelebt wird, in dem Angebote im Umfeld von Stadt und Land als reale praktische Lernorte genutzt werden. Es ist nicht nur wichtig, Inhalte vor Ort kennen zu lernen, sondern Kultur und Zeitgeist in die Schule hineinzuholen. So etwas macht Spaß und ist spannend.

Ganzheitlich Lernen und Erleben

Lernen mit allen Sinnen!
Erfahrungen mit logisch aufeinander aufbauenden Montessori-Materialien in lebensnahen praktischen Situationen legen den Grundstein für das Erfassen von Zusammenhängen. Vom Tun zum Verstehen - vom Greifen zum Begreifen.

Freude in der sozialen Gemeinschaft

Freude machen gemeinsame Feste in der Schule oder in der Klasse. Freude erfahren wir auch beim Spiel, beim Theaterspielen, bei Schullandheimfahrten und zahlreichen weiteren Unternehmungen.

Keine Noten, kein Sitzenbleiben

Lernen in Freiheit und gemäß dem eigenen Entwicklungsplan verträgt sich nicht mit einer einheitlichen gleich schaltenden Notengebung und mit Sitzenbleiben. Anstelle der üblichen Halbbjahreszeugnisses tritt ein Zeugnisgespräch zwischen pädagogischem Team, Eltern und - darum geht es in erster Linie - dem KIND. Gemeinsam kann so die weitere Fortgehensweise besprochen werden.

Schlüsselqualifikationen

In der Montessori-Pädagogik stehen die Qualifikationen, die heute allerorts von der Berufs- und Wirtschaftswelt gefordert werden, als Erziehungs- und Entwicklungsziele für eine starke Persönlichkeit schon immer an erster Stelle. Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit und soziales Lernen sind wesentliche Säulen unserer Montessorischen Arbeit. Wir arbeiten mit dem Kind und Jugendlichen an seiner individuellen Persönlichkeit, an seiner Herzensbildung und an seiner sozialen und intellektuellen Kompetenz.

Elternarbeit

Um diese Ziele umsetzen zu können, ist eine gegenseitige vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig und verpflichtet Pädagogen und Eltern.

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Der Film "Mehr Raum für Andersartigkeit" wurde von unserer ehemaligen Schülerin Resi Herold für die "Baustellenparty" und der damit einhergehenden baulichen Erweiterung unserer Schule gedreht und gibt einen guten Einblick in unser Schulleben. Werde auch Du Teil davon und sichere Dir eine erwartungsvolle Zukunft!
Resi war ab 2005 Schülerin bei uns und schloss Ihre Schullaufbahn in unserer "Monte" 2014 mit der Mittleren Reife ab.

© 2020 Montessori-Volksschule Berg